Viele Menschen betrachten "Stress" noch immer als ein Modewort. Doch die Zeiten ändern sich...

Was ist eigentlich Stress?

Das Wort "Stress" kommt ursprünglich aus dem englischen und bedeutet: Ein Material solange belasten, bis es bricht (etwa wie bei Metallen oder Glas) ...

 

Zunächst ist Stress etwas völlig Normales und Gesundes. So, wie wir körperliche Aktivität benötigen, um gesund und fit zu bleiben, so brauchen wir positiven Stress, um uns an unsere Umwelt anzupassen und Neues lernen zu können. Solange nach Bewältigung unserer Aufgaben wieder Ruhe und Zufriedenheit einkehrt, spricht man von Eu-Stress.

Doch in der heutigen Gesellschaft findet für viele Menschen tagtäglich eine andere Art von Stress statt. Immer mehr fühlen sich überfordert, ständig unter Dampf und ohne Möglichkeit zur Regeneration. Dieser als unangenehm empfundener Stress kann ungeduldig und reizbar machen, oft fühlt man sich innerlich unruhig, nervös, unzufrieden, hilflos...

Diesen Stress nennt man Dys-Stress.

 

Wie erkenne ich Dys-Stress?

Stress kann sich durch vielfältige Symptome bemerkbar machen, typische Anzeichen sind oftmals emotionale Auswirkungen

  • Schlafstörungen/Alpträume
  • Abnahme der Leistungsfähigkeit
  • Erschöpfungsgefühle
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Reizbarkeit/Wut
  • Mattheit/Weinerlichkeit

aber auch körperliche Störungen, wie

  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Verspannungen
  • Magenschmerzen
  • Durchfall/Verdauungsprobleme
  • Bluthochdruck

können durchaus Hinweise auf eine stressige Lebensführung sein. Überlegtes Handeln wird schwerer empfunden, die Konzentration lässt nach und die Leistungsfähigkeit nimmt rapide ab.

Spätestens jetzt wird es Zeit, dem Stress entgegen zu steuern. Denn je länger eine Belastung anhält, desto wahrscheinlicher wird das sogenannte Burnout-Syndrom.

Psychische Erkrankungen -ausgelöst durch Zeitdruck oder Stress- sind seit 1994 um fast 80% gestiegen. Sie machen bereits knapp 10% der Ausfalltage aus, wie das wissenschaftliche Institut der AOK ermittelte.

Auch in Hessen ist die Zahl der Krankheitstage gestiegen. Ausschlaggebend für diese Entwicklung soll die Zunahme von psychischen stressbedingten Erkrankungen sein, wie aus dem Gesundheitsreport der Barmer Gesundheitskasse  hervorgeht.

 

Vom Stress in den Burnout?

Was früher als Belastungsdepression bezeichnet wurde, nennt man heute Burnout.

Das Burnout-Syndrom ist streng genommen gar kein eigenes Krankheitsbild. Es bezeichnet das geballte Auftreten verschiedener Symptome, wie sie oben genannt wurden.

Im Großen und Ganzen könnte man sagen, dass Burnout mit dem Abbau der kognitiven Leistungsfähigkeit und Kreativität, Verlust des Interesses an anderen, einer negativen Einstellung zum Leben und körperlicher Erschöpfung verbunden ist.

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